Foto: Silvio Hesse
Regenpfeifer sieht man oft nicht sofort. Viele Regenpfeifer sind im Vergleich zu anderen Küstenvögeln eher klein und durch ihre Farbgebung heben sie sich teilweise kaum vom Strand ab. Da muss man manchmal schon ein zweites Mal hinschauen, um sie überhaupt zu bemerken. Dafür macht es dann umso mehr Freude, wenn man sie z.B. bei der Nahrungssuche am Strand beobachten kann.
Foto: Silvio Hesse
Schnelle Bewegungen am Strand
Emsig laufen sie mit ihren eher kurzen Beinen verschiedene Stellen am Wasser ab, wobei sie häufig plötzlich stehen bleiben, beobachten und wieder flink weiterlaufen. Dabei sind sie meist auf der Suche nach Nahrung wie Würmern, Krebsen, Insekten und anderen Wirbellosen.


Foto: Silvio Hesse
Regenpfeifer an Nord- und Ostsee
Regenpfeifer gehören zur Familie der Charadriidae. Weltweit gibt es ca. 60–70 Arten. Ihre Verbreitung konzentriert sich vor allem auf Küsten, Feuchtgebiete und offene Landschaften.
An der Nord- und Ostseeküste kommen findet man z.B.
- Sandregenpfeifer (hier auf den Fotos zu sehen)
- Seeregenpfeifer
- Flussregenpfeifer
Die Regenpfeifer kann man hier von Frühling bis Herbst antreffen. Den Winter verbringen sie in wärmeren Regionen wie ,Süd- und Weste-Europa oder Afrika, wobei die verschiedenen Arten dabei in teils unterschiedliche Winterquartiere ziehen. Diese können auch im Binnenland liegen.
Ihre Nester bauen die Vögel in Mulden am Boden - der Sandregenpfeifer sogar direkt am Strand. Übersieht man ihn und bewegt sich zu nah an seinem Nest, wird man ihn sehr wahrscheinlich spätestens durch die mutige Verteidigung seine Nestes bemerken.

Foto: Silvio Hesse
